

Ihnen steht in erster Linie ein zweckmäßiges Standardmodell zu, das über die notwendigsten Eigenschaften verfügt. Ist dieses nicht ausreichend, um Ihre Einschränkung auszugleichen, übernimmt die Krankenkasse auch Modelle mit entsprechenden Merkmalen.
Aber: Die Notwendigkeit muss von Ihrem Arzt ausreichend begründet und auf der Verordnung festgehalten werden.
Mögliche Gründe könnte etwa Übergewicht sein – in diesem Fall übernimmt die Krankenkasse meist auch Modelle ohne Hilfsmittelnummer und mit höherer Tragkraft (wie z. B. den MovingStar SC300).
Üblicherweise können Sie ein Elektromobil mit Eigenschaften über den Standard hinaus beantragen – wenn Sie die Differenz selbst bezahlen.
Mögliche Gründe, die für die Übernahme eines Elektromobils durch die Krankenkasse sprechen, sind beispielsweise:
Wichtig ist, dass das Hilfsmittel Ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht oder verbessert.
Nein. Das ist keine Voraussetzung für die Beantragung. Die Versorgung erfolgt über die gesetzliche Krankenversicherung, nicht über die Pflegeversicherung. Ein Pflegegrad kann aber gegebenenfalls die Notwendigkeit untermauern. Entscheidend bleibt aber immer die ärztlich attestierte Mobilitätseinschränkung.
Nein. Die Krankenkasse muss die Hilfsmittelversorgung im Vorfeld genehmigen.
Üblicherweise stellt Ihre Krankenkasse Ihnen das Hilfsmittel leihweise zur Verfügung. Das bedeutet aber auch, dass diese die Wartung und Reparatur übernimmt.
Meist ist das der Fall, wenn die Krankenkasse der Meinung ist, dass keine medizinische Notwendigkeit besteht oder das gewählte Modell diese Notwendigkeit übersteigt – eine kostengünstigere Ausführung also ausreichend wäre.
Beides sind Hilfsmittel, die von Krankenkassen übernommen werden, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht. Entscheidend ist also die Einschätzung Ihres behandelnden Arztes. Diese bestimmt, welches Gefährt die bessere Unterstützung für Sie bietet.
Die finale Entscheidung liegt schlussendlich immer bei der Krankenkasse. Wenn Sie dauerhaft auf ein Hilfsmittel angewiesen sind, ist aber meist ein Elektro-Rollstuhl die passendere Wahl, während ein Elektromobil vor allem im Außenbereich und für längere Strecken hilfreich ist.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen