Eine Probefahrt mit einem Elektro-Rollstuhl lässt sich unkompliziert organisieren: Entweder wendet man sich direkt an ein autorisiertes Sanitätshaus oder an den Hersteller, der Testfahrten anbietet, oder man wird an das nächstgelegene Sanitätshaus vermittelt, wo eine persönliche Vorführung stattfindet. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist das persönliche Testen vor dem Kauf besonders wichtig, weil Passform, Steuerung und Alltagstauglichkeit nur im echten Einsatz spürbar werden. Die folgenden Abschnitte beantworten die häufigsten Fragen rund um die Probefahrt.
Wo kann man einen Elektro-Rollstuhl kostenlos testen?
Elektro-Rollstühle kann man kostenlos bei spezialisierten Sanitätshäusern oder Rehabilitationszentren testen. Moving Star vermittelt Interessenten an das nächstgelegene autorisierte Sanitätshaus, wo eine persönliche Vorführung durch Fachpersonal stattfindet und das Gerät individuell angepasst wird. Ein Händler in der Nähe ist oft der schnellste Einstieg.
Autorisierte Sanitätshäuser haben häufig einzelne Modelle vorrätig, die man direkt vor Ort testen kann. Fachpersonal nimmt sich dabei die Zeit, das Gerät auf die individuellen Bedürfnisse einzustellen und eine umfassende Einweisung zu geben. Wer wissen möchte, wie sich ein Elektro-Rollstuhl auf Kopfsteinpflaster, Rampen oder im Supermarkt anfühlt, sollte gezielt nach einem Termin im Sanitätshaus fragen, das auch Außentests ermöglicht.
Was sollte man vor einer Probefahrt vorbereiten?
Vor einer Probefahrt mit einem Elektro-Rollstuhl sollte man die eigenen Anforderungen klar definieren: Körpergewicht, Sitzbreite, typische Nutzungsszenarien (Innenbereich, Außenbereich, Reisen) und gewünschte Reichweite. Wer diese Punkte kennt, kann das Gespräch mit dem Fachpersonal im Sanitätshaus gezielt führen und die richtige Modellauswahl treffen.
Praktisch ist es außerdem, folgende Dinge vorab zu klären:
- Maße des Wohnraums: Türbreiten, enge Flure und Schwellen bestimmen, wie wendig und kompakt der Rollstuhl sein muss.
- Transportbedarf: Soll das Gerät ins Auto passen oder im Flugzeug mitgenommen werden? Dann sind Gewicht und Faltbarkeit entscheidend.
- Steuerungsvorlieben: Joystick-Steuerung, einhändige Bedienung oder App-Steuerung, je nach körperlichen Möglichkeiten.
- Begleitperson: Wenn jemand den Rollstuhl gelegentlich schieben soll, ist eine Schiebehilfe-Funktion relevant.
Je konkreter die eigene Vorstellung, desto gezielter kann man die Probefahrt nutzen.
Wie läuft eine Probefahrt mit einem Elektro-Rollstuhl ab?
Eine Probefahrt beginnt in der Regel mit einem kurzen Beratungsgespräch im Sanitätshaus, in dem das Fachpersonal die persönlichen Bedürfnisse aufnimmt. Anschließend wird das Gerät eingestellt, erklärt, und man fährt es unter Begleitung in einer realistischen Umgebung. Die gesamte Testfahrt dauert meist zwischen 30 und 60 Minuten.
Im Einzelnen läuft das typischerweise so ab:
- Einstellung des Rollstuhls: Sitzhöhe, Armlehnen und Joystick werden auf die eigene Körpergröße und Armreichweite angepasst.
- Einweisung in die Steuerung: Das Fachpersonal erklärt Geschwindigkeitsregler, Bremsfunktion und Wendekreis.
- Erste Fahrt in ruhiger Umgebung: Man gewöhnt sich an die Reaktion des Geräts, ohne Ablenkung oder Hindernisse.
- Praxistest: Rampen, Türschwellen, enge Kurven oder Außengelände werden je nach Situation einbezogen.
- Nachgespräch: Offene Fragen zu Akku, Wartung und Krankenkassenzuschuss werden geklärt.
Welche Fragen sollte man beim Testen eines Elektro-Rollstuhls stellen?
Beim Testen eines Elektro-Rollstuhls sollte man vor allem nach Reichweite, Ladezeit, Belastbarkeit, Wendekreis und Serviceleistungen fragen. Diese Punkte entscheiden darüber, ob das Gerät langfristig zum Alltag passt, und lassen sich nicht allein durch Fahren beurteilen.
Eine hilfreiche Fragenliste für die Probefahrt:
- Wie weit fährt der Elektro-Rollstuhl mit einer Akkuladung, und was beeinflusst die Reichweite?
- Wie lange dauert das Aufladen des Akkus, und kann man ihn entnehmen?
- Wie hoch ist die maximale Belastbarkeit, zum Beispiel 150 kg oder mehr?
- Wie eng ist der Wendekreis für den Einsatz im Innenbereich?
- Ist der Rollstuhl für den Außenbereich geeignet, also auf unebenem Untergrund?
- Gibt es eine App-Steuerung oder alternative Bedienoptionen für einhändiges Fahren?
- Wie funktioniert der Kundendienst im Fall einer Reparatur?
- Ist der Akku IATA-geprüft und damit flugreisezugelassen?
Kann man einen Elektro-Rollstuhl auch zu Hause testen?
Für viele Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist ein Besuch im autorisierten Sanitätshaus die praktischste Lösung, da das Fachpersonal dort das Gerät individuell einstellt und eine umfassende Einweisung durchführt. Moving Star vermittelt Interessenten unkompliziert an das nächstgelegene Sanitätshaus, wo man das Gerät unter fachkundiger Begleitung kennenlernen kann.
Im Sanitätshaus lassen sich viele alltagsrelevante Fragen direkt klären: Wie breit ist das Gerät, wie eng dreht es sich, und wie verhält es sich auf verschiedenen Untergründen? Wer konkrete Fragen zu den Maßen des eigenen Wohnraums hat, sollte diese vorab notieren und beim Termin ansprechen, damit das Fachpersonal gezielt beraten kann. Kostenlose Testfahrten können oft unkompliziert online angefragt werden.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten nach einer Probefahrt?
Die Krankenkasse übernimmt nicht automatisch die Kosten nach einer Probefahrt, aber eine erfolgreiche Probefahrt kann die Grundlage für einen Kostenübernahmeantrag sein. Voraussetzung ist ein ärztliches Rezept, das die medizinische Notwendigkeit des Elektro-Rollstuhls bescheinigt. Die Krankenkasse prüft dann, ob das Hilfsmittel im Einzelfall bewilligt wird.
Der Ablauf für einen Krankenkassenzuschuss sieht in der Regel so aus:
- Arzt oder Ärztin stellt eine Verordnung für ein Elektromobilitätshilfsmittel aus.
- Der Antrag wird bei der Krankenkasse eingereicht, oft mit Unterstützung des autorisierten Sanitätshauses.
- Die Krankenkasse prüft und entscheidet über Kostenübernahme oder Zuschuss.
- Bei Bewilligung wird das Gerät über eine auf Gefahrgut spezialisierte Spedition an das autorisierte Sanitätshaus geliefert, wo es durch Fachpersonal eingewiesen und individuell angepasst wird.
Wichtig zu wissen: Nicht jedes Modell ist automatisch zuschussfähig. Es lohnt sich, vorab beim Sanitätshaus nachzufragen, welche Modelle auf der Hilfsmittelliste stehen und welche Unterlagen die Krankenkasse benötigt.
Wie MovingStar die Probefahrt und den Kaufprozess begleitet
Wir bei MovingStar bieten einen kostenlosen Testservice an, der speziell auf Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ausgerichtet ist. Interessenten werden an autorisierte Sanitätshäuser in ihrer Nähe vermittelt, wo eine persönliche Vorführung durch geschultes Fachpersonal stattfindet und jedes Gerät individuell angepasst wird. Unser Ziel ist es, dass jede Person das passende Gerät findet, ohne Druck und ohne versteckte Kosten. Das umfasst konkret:
- Kostenlose Probefahrten im autorisierten Sanitätshaus in Ihrer Nähe, mit persönlicher Einweisung durch Fachpersonal
- Persönliche Beratung zu unseren Modellen, darunter der MovingStar AllinOne, der Elektro-Rollstuhl, Rollator und Schiebehilfe in einem Gerät vereint und nur 19,6 kg wiegt
- Unterstützung bei der Krankenkasse, von der Verordnung bis zum eingereichten Antrag
- IATA-geprüfte Akkus für alle, die mit dem Flugzeug reisen möchten
- Zertifizierte Qualität nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 13485:2016
Vereinbaren Sie jetzt Ihre kostenlose Probefahrt und erleben Sie, wie gut ein Elektro-Rollstuhl in Ihren Alltag passt.



