

Wenn Sie stark in Ihrer Gehfähigkeit eingeschränkt sind und ein manuell angetriebenes Hilfsmittel nicht selbstständig bewegen können, ist ein E-Rollstuhl eine sinnvolle Alternative.
Häufige Gründe dafür sind Muskelschwäche und Gelenkprobleme, Lähmungen oder erschöpfende Erkrankungen. Diese können sowohl temporär sein (z. B. nach Operationen oder in Reha-Phasen), aber auch dauerhafter Natur.
Sind Sie davon betroffen, ist ein elektrischer Rollstuhl wendig genug, um sich in der Wohnung fortzubewegen und stark genug, Ihnen auch außerhalb einen flexiblen Alltag zu gewährleisten. Vor allem aber lässt er sich ohne Kraftaufwendung bewegen – üblicherweise per leicht bedienbarem Joystick
Ein Elektro-Rollstuhl kann Ihnen beispielsweise den Alltag erleichtern und Ihnen Selbstständigkeit zurückgeben, wenn Sie:
Mit MovingStar entscheiden Sie spontan, wie und wo Sie sich fortbewegen möchten. Ob im Innen- oder Außenbereich, auf Reisen oder im Alltag – unsere Modelle verfügen über alle Eigenschaften, die Ihnen maximal flexible Mobilität ermöglichen. Teilen Sie uns gern kostenlos über unser Kontaktformular mit, was Sie sich für Ihren neuen Elektro-Rollstuhl wünschen, und wir beraten Sie ausführlich.
Wenn Sie Ihren Elektro-Rollstuhl hauptsächlich in der Wohnung oder anderen Räumen nutzen, sollte er entsprechend wendig sein. Es ist wichtig, dass Sie sich nicht festfahren und durch enge Türen und Flure kommen.
Hierfür eignen sich Modelle mit:
Wer viel draußen unterwegs ist – beispielsweise bei Spazierfahrten oder für Besorgungen in der Innenstadt – benötigt einen robusteren Elektro-Rollstuhl. Er sollte auch auf unebenem Boden zuverlässig fahren und kleine Erhöhungen wie Bordsteine meistern können.
Ein Rollstuhl für draußen hat im besten Fall:
Ob per Flugzeug, mit der Bahn oder dem eigenen Auto – um von A nach B zu kommen, ist meist ein Gefährt mit wenig Platz notwendig. Um den Elektro-Rollstuhl trotzdem unterbringen und am Zielort flexibel sein zu können, sollte dieser folgende Eigenschaften haben:
Schon allein wegen ihrer kleineren Körpergröße sind Kinder auf spezielle Rollstühle angewiesen. Darüber hinaus sollten diese zu 100 % ihrer Statur und Einschränkung entsprechen, denn: Mobilität spielt in diesem Fall eine große Rolle bei der Entwicklung, Teilhabe und dem Erlernen von Selbstständigkeit.
Die entsprechenden Modelle verfügen über intuitive, kindgerechte Steuerungssysteme, sind robust und verfügen nicht selten über ein kindgerechtes, freundliches Design. Sie finden Sie üblicherweise in entsprechende Spezial-Shops oder beim Sanitätshaus Ihres Vertrauens.
Für optimalen Sitzkomfort und eine gesunde Körperhaltung müssen die Sitzbreite, Sitztiefe und die Höhe der Lehnen und Stützen Ihrer Statur entsprechen. Das ist sehr wichtig, da langfristig falsches Sitzen zu gesundheitlichen Problemen wie Druckstellen oder Verspannungen führen kann.
Darüber hinaus sollten Sie die Maße Ihres Elektro-Rollstuhls so wählen, dass Sie ihn problemlos durch Türen und enge Passagen in Ihrer Wohnung lenken können.
Mehr dazu lesen Sie im Blogbeitrag: Elektro-Rollstuhl-Maße
Die meisten Elektro-Rollstühle tragen Gewichte von zwischen 100 bis 150 kg. Es gibt aber auch XXL-Modelle, die bis zu 200 kg belastbar sind. Wichtig bei der Auswahl: Nicht nur Ihr Körper, sondern auch Taschen oder andere Hilfsmittel sind Gewicht, das Sie mitdenken sollten. Wenn Sie also häufig einkaufen gehen, sollten Sie das bei der Auswahl beachten.
Die Reichweite bestimmt, welche Strecke Sie mit einer Akku-Ladung zurücklegen können. Bei manchen E-Rollstühlen können Sie den Akku unterwegs austauschen und die Reichweite somit verdoppeln (z. B. beim MovingStar 101 SF ). Grundsätzlich kann die Distanz modellabhängig stark variieren.
Wenn Sie viel unterwegs sind (für Spazierfahrten, Einkäufe etc.), benötigen Sie eine höhere Reichweite. Beliebt sind hier Ausführungen, die bis zu 23 km zurücklegen. Im Innenbereich sind meist Reichweiten um die 15 km ausreichend.
Mehr zum Thema können Sie in unserem Blogbeitrag nachlesen: Reichweite von Elektro-Rollstühlen: Welcher Radius passt zu Ihrem Alltag?
Die meisten Elektro-Rollstühle erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h – das entspricht Schrittgeschwindigkeit. Für den Alltag sind diese vollkommen ausreichend, da Sie in Fußgängerbereichen ohnehin nicht schneller fahren dürfen.
Seltener sind Modelle, die zwischen 10-15 km/h fahren. Allerdings sind diese versicherungspflichtig und Sie müssen das Tempo auf Gehwegen und in der Innenstadt entsprechen drosseln.
Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie in unserem Blogbeitrag: Wie schnell fährt ein Elektro-Rollstuhl?
Beim Transport und bei der Handhabung spielt das Gewicht des Rollstuhls eine große Rolle. Leichtere Modelle sind oft wendiger, lassen sich leichter verladen und sind oft faltbar. Schwerere Ausführungen bieten dafür mehr Stabilität, falls Sie auf sehr unsicherem Gelände unterwegs sind. Darüber hinaus gibt es Spezialausführungen mit zusätzlichen Funktionen, die weit über 60 kg wiegen. Diese sind allerdings vorrangig für den stationären Einsatz geeignet und im Alltag eher wenig relevant.
Die meisten Modelle wiegen zwischen 21-30 kg und sind damit maximal alltagstauglich.
Die meisten Hersteller setzen auf einen Joystick zur Steuerung des Elektro-Rollstuhls. Dieser lässt sich üblicherweise flexibel für Links- oder Rechtshänder anpassen. Der größte Vorteil ist allerdings die einfache Handhabung, die auch bei wenig Kraft in den Händen funktioniert.
Darüber hinaus gibt es Spezialsteuerungen, die vor allem bei speziellen Einschränkungen benötigt werden. Diese sind oft sehr individuell und können beispielsweise per Kopf oder Kinn gesteuert werden. Allerdings werden diese auch in besonders konzipierten Elektro-Rollstühlen verbaut, die eher nicht dem Standard entsprechen.
Es gibt drei unterschiedliche Antriebsarten, die sich vor allem durch die Position des Antriebs im Verhältnis zur Sitzposition unterscheiden:
Die meisten Elektro-Rollstühle haben die Antriebsräder hintern und die Lenkräder vorn.
Hierbei sitzen die größeren Antriebsräder leicht vor dem Sitz und die Lenkräder befinden sich hinten.
Elektro-Rollstühle dieser Art haben üblicherweise sechs Räder. Das mittlere Paar treibt den Rollstuhl an.
Die Reifen bestimmen, wie sicher, komfortabel und flexibel Sie mit dem Rollstuhl unterwegs sind. Häufig finden Sie Vollgummireifen an Elektro-Rollstühlen, da sie wartungsarm sind und kein Luftverlust möglich ist.
Kleine, glatte Reifen
Große Reifen mit Profil
Manchmal finden Sie auch einen Mix aus beiden Reifenarten: Bei den meisten MovingStar-Modellen verwenden wir hinten größere und vorne kleinere Reifen – allerdings immer mit einem guten, rutschfesten Profil.
Wenn Sie Ihr Hilfsmittel häufig im Kofferraum verladen müssen, mit ihm fliegen oder wenig Platz zur Aufbewahrung haben, ist ein faltbares Modell optimal. Sie lassen sich mit wenigen Handgriffen zusammenklappen oder sogar in zwei Teile zerlegen. Auf diese Weise können Sie Ihrem Elektro-Rollstuhl viel leichter verstauen.
Da es sich bei einem Rollstuhl um ein Hilfsmittel handelt, sollte dieses maximal komfortabel sein. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass Lehnen entweder perfekt passen oder individuell einstellbar sind. Einzelne Teile lassen sich dann individuell anpassen – bei uns können Sie beispielsweise flexibel entscheiden, ob Sie den Joystick mit der linken oder rechten Hand bedienen möchten. Auch Armlehnen und Fußstützen lassen sich teilweise einstellen.
Selbst wenn Sie ein Modell gefunden haben, das all Ihren Ansprüchen zu genügen scheint – probieren Sie es aus. Ein Elektro-Rollstuhl soll Sie mehrere Jahre begleiten und Ihnen das Leben erleichtern. Bei der Auswahl sollten Sie daher zu 100 % sicher sein, dass er wirklich zu Ihnen passt. Herausfinden können Sie das nur im Zuge einer Probefahrt und am besten unter den geschulten Augen von Fachpersonal. Melden Sie sich dafür im Sanitätshaus Ihres Vertrauens oder bei Interesse an einem MovingStar-Modell direkt bei uns: Kontaktformular.
Ja! Elektrische Rollstühle sind Hilfsmittel und können somit von der Krankenkasse gezahlt werden. Dafür müssen allerdings ein paar Voraussetzungen gegeben sein, die eine medizinische Notwendigkeit zur Nutzung zur Folge haben:
Explizit für Elektro-Rollstühle müssen Sie zudem begründen, weshalb ein Modell ohne Antrieb für Sie nicht ausreicht. Gründe dafür sind üblicherweise:
Dass diese Voraussetzungen zutreffen, muss Ihr behandelnder Arzt bei einer Untersuchung herausfinden und auf einer Hilfsmittelverordnung vermerken.
Wichtig: Jeder Antrag ist immer eine Einzelfallentscheidung. Ob die Krankenkasse diesen akzeptiert, ist also niemals 100 % garantiert. Ein Versuch ist es aber wert und Ihr behandelnder Arzt berät Sie gern bezüglich Ihrer individuellen Chancen.
Auf unserer Informationsseite: Elektro-Rollstuhl bei der Krankenkasse beantragen erfahren Sie mehr zu dem Thema und wie Sie bei der Antragsstellung vorgehen sollten.
Wenn Sie einen Elektro-Rollstuhl bei der Krankenkasse beantragen möchten, wählen Sie am besten ein Modell mit Hilfsmittelnummer. Diese wird vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) vergeben – und zwar nur an Geräte, die vorab auf ihren medizinischen Nutzen, ihre Sicherheit und Funktionstauglichkeit geprüft wurden.
Die Nummer ist ein Garant für die Krankenkasse, dass der Elektro-Rollstuhl den medizinischen Anforderungen entspricht und aus seriöser Quelle stammt – das kann Ihre Chancen auf Übernahme erhöhen.
Mehr zum Thema können Sie gern in unserem informativen Beitrag Hilfsmittelnummer herausfinden – so funktioniert es nachlesen.
Stellen Sie sich (oder noch besser dem Fachpersonal im Sanitätshaus Ihrer Wahl) vor der finalen Auswahl Ihres neuen Begleiters am besten diese Fragen:
Wir bieten Ihnen eine Vielzahl an Modellen an, deren Fokus auf unterschiedlichen Funktionen und Eigenschaften liegt. Zwei Dinge haben sie aber alle gemeinsam: Sie eignen sich für die Nutzung im Innen- und Außenbereich und bieten Ihnen selbstbestimmte Freiheit im Alltag.
Welches Modell passt zu Ihrem Leben?






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